Das ist aus ca. 1 m2 von Kartoffelpflanzen an Ertrag entstanden:Kartoffelernte 2012

A while ago I saw the Period Clock by Tamer Koseli and thought, this would be a nice project for a little CSS/jquery experiment.
I wanted to implement an jquery plugin, that can be attached to an element and take it as the container for a clock that works (not necessarily looks) like the period clock.

This is what i got so far:

Ich habe diesen Vatertag genutzt, um mal schnell eine Wanderung mit meinem alten Mitbewohner Sebastian zu machen. Und schnell war dabei nicht nur die Entscheidung es zu tun (am Montag), sondern auch das laufen.

Ausgangspunkt: Bahnhof Bad HarzburgDer Plan war von Bad Harzburg den Grenzweg nach Walkenried zu nehmen. Anreise Donnerstag früh um 6:00 mit dem Zug und Samstag früh um 6:00 zurück. Da die Deutsche Bahn uns allerdings in Sebaldsbrück wieder nach Bremen zurück geschickt hat (Probleme mit dem Gleis) konnten wir erst 1 Stunde später an unserem Ausgangspunkt loslegen.

Das Vorhaben an der ehemaligen Grenze zu laufen haben wir hinter dem Broken sein gelassen und sind grob den Kaiserweg weitergelaufen. Das war zum einen kürzer und zum anderen hatten wir schöne Wälder im Gegensatz zu Betonplatten, die wir auf dem Grenzweg unter die Füße bekommen hätten.

Grenzstein an der EckertalsperreDurch unpassende Socken (Baumwolle mit leichter Riffelung) hab ich mir schon nach den ersten paar Kilometern eine schöne Blase an der linken Verse zugezogen, die aber trotz Sockenwechsel (Wolle mit extra Fußdämpfung) im Laufe Gesellschaft bekommen hat.

EckertalsperreSicht nach Norden kurz vor dem BrokengipfelUnser erstes Ziel der Broken war eigentlich ein bisschen enttäuschend, weil es eigentlich nur ein großer Hügel ist (der höchste in den deutschen Mittelgebirgen mit 1140m) und man sich diesen dann auch noch mit hunderten anderen Vatertagswanderern teilen muss, welche die Betonplatten-AutoFußbahn raufspazieren. Aber die Aussicht ist dann schon ganz nett und ein Radler schmeckt da oben auch sehr gut.

Radler (das Getränk) auf dem BrokenIn unserer Eile sind wir dann aber schnell wieder runter gelaufen und haben im netten Skisportort Braunlage ein Abendessen beim Italiener genossen und dabei einige mittelalte Söhne mit ihren alten Vätern bei einem größtenteils schweigsamen Essen beobachten können.

Um ein bischen Abendteuer zu haben wollten wir unter freiem Himmel in der “Wildnis” übernachten, was uns nach einem (relativ) kurzen Weg aus Braunlage raus (mit leichten Orientierungschwierigkeiten) gelungen ist. Das war eigentlich einer der schönsten Teile: Am Waldrand auf einer Waldlichtung mit Blumenwiese haben wir dann noch einen warmen Kaffee gekocht und uns abgelegt. Auf dem schönen weichen Waldboden sind wir am nächsten Tag gut erholt aber immer noch mit schmerzenden Füßen aufgewacht und konnten beim Frühstück dem Insektengetier über der sonnenbeschienenen Wiese zusehen. Schön. Half aber nix: wir haben uns wieder in unsere Wanderstiefel gequält. Nach den ersten paar hundert Metern gewöhnt man sich dann daran, dass jeder Schritt ein bischen weh tut und weiter geht’s.Frühstück auf der WieseDa wir am ersten Tag so fleißig waren, konnten wir am 2. Tag dann entspannt unserem Tagesziel entgegengehen und waren guter Hoffnung sogar noch Freitag einen Zug zu bekommen. Der 2. Tag lief allerdings etwas schweigsamer ab, da wir doch schon einigermaßen angestrengt waren. Als wir gegen Mittag in Wieda ankamen um dort unsere Vorräte an Wasser aufzufrischen zeigt uns der Ort erstmal seine kalte Schulter: Bis 15:00 Mittagspause. Schön für die arbeitende Bevölkerung aber schlecht für uns. Wir hatten dann aber Glück, weil uns zufällig eine Angestellte der örtlichen Bäckerei vor der verschlossenen Tür gesehen hatte und wir netter weise Trinken und leckeren Kuchen kaufen durften. Nachdem wir diesen auf den der Bäckerei zugehörigen Tischen an der Hauptstraße verspeist hatten, schafften wir es irgendwie im Sitzen einzuschlafen und sind dann erst gut 1 Stunde später wieder los gezogen.Wasserschöpfen

Auf dem Reststück nach Walkenried ging es dann erst nochmal ein gutes Stück bergauf in den Wald hinein bis wir endlich unser wohlverdientes Bier zum Abschluss der Reise genießen konnten.

Abschluss: Bier in Walkenried

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